Viele Premiummarken erben Verteiler aus Phasen schneller Expansion. Was als Community galt, ist oft eine unsortierte Liste. Selektivkommunikation beginnt damit, wieder zu unterscheiden.
Im Workshop Selektive Ansprache arbeiten Teams mit realen Anlässen: Atelieröffnung, Kapselpräsentation, Pressefrühstück. Für jeden Anlass entsteht eine Einladungsliste — und eine bewusste Nicht-Einladungsliste.
Der Widerstand kommt meist intern: niemand will jemanden „ausschließen“. Die Branchenlage zeigt jedoch, dass glaubwürdige Exklusivität Ausschluss braucht. Sonst bleibt nur die Behauptung davon.
Ein brauchbares Ergebnis des Workshops ist weniger Emotion und mehr Regel: Kriterien, die beim nächsten Anlass ohne stundenlange Diskussion greifen.
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